DIY Teddybär selber machen

DIY für Kinder boomt, denn ein selbstgemachtes Stofftier ist immer etwas ganz Besonderes. Stofftiere müssen nicht immer aufwendig gearbeitet sein. Sie können einfach gehalten werden und trotzdem sehr schön sein. Dafür braucht man weder viele Materialien noch besondere Fähigkeiten im Nähen. Alles, was man braucht, befindet sich meist schon im Haushalt.

Teddybär selber nähen – was braucht man

Nähvorlagen erleichtern das Nähen
Gute Schnittmuster für Teddybären gibt es viele im Internet zu finden. Man kann entweder einfach eine davon übernehmen oder sich nur davon inspirieren lassen und ein eigenes Schnittmuster erstellen. Genaue Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden sich ebenfalls oft. Bei der Wahl des Stoffes hat man ohnehin freie Auswahl und somit wird jeder Teddybär ein Einzelstück. Einzig Riesen Teddybären sind aufgrund der Maße nicht selbst herstellbar.

Werkzeuge
Viel braucht man nicht für einen DIY Teddybären. Eine Schere braucht man aber auf jeden  Fall. Eine Nähmaschine ist praktisch, aber nicht unbedingt notwendig. Den Teddy kann man auch ohne Probleme per Hand nähen. In diesem Fall reicht eine einfache Nähnadel und Faden. Da man bei einem Stofftier für Kinder vor allem darauf achten sollte, dass es keine verschluckbaren Kleinteile enthält, sollten die Augen und der Rest vom Gesicht am besten aufgestickt werden. Dazu kann man einen Stickrahmen nutzen. Für die Füllung braucht es weiches Material, wie zum Beispiel Watte. Für das Füllen des Stofftieres kann man einen Stopfer nutzen – auch das ist allerdings kein Muss.

Material
Wichtig ist, dass der verwendete Stoff kinderfreundlich ist, weil Kinder gerne alles in den Mund nehmen. Am besten sollte er weich und angenehm sein. Mit dem Stoff hat man bereits das Hauptmaterial für den Teddybär. Den kann man sich in der gewünschten Ausführung kaufen, man kann aber auch einfach einen alten Stoff recyclen. Zusätzlich braucht es noch das passende Garn zum Aufsticken von Augen, Nase und Mund und optional noch ein Band als Halsband oder Schleife für den Bären.

Wie konkret vorgehen
Wenn alle benötigten Materialien, Werkzeuge und das Schnittmuster vorhanden sind, kann mit dem Nähen des Teddybären begonnen werden. Zuerst muss das Schnittmuster auf ein Stück Papier oder Pappe übertragen werden. Dann wird es auf den Stoff gelegt und mit Stecknadeln festgepinnt. Wichtig hierbei: Die Nahtzugabe beachten! Bei manchen Schnittmustern ist die Nahtzugabe bereits berücksichtigt, man kann den Stoff also direkt an den Rändern der Pappe entlang ausschneiden. Wenn die Nahtzugabe nicht auf dem Schnittmuster berücksichtigt ist, sollte ungefähr ein halben Zentimeter Stoff an den Rändern überstehen. Ansonsten wird der Teddybär kleiner. Das Schnittmuster muss zweimal ausgeschnitten werden – für die Vorder- und die Rückseite des Bären.

Anschließend werden die beiden Ausschnitte rechts-auf-rechts gelegt und festgesteckt, damit sie beim Nähen nicht verrutschen. Nun kann einmal rundherum genäht werden. Wichtig ist, dass ein kleines Stück offengelassen wird, damit es nachher umgekrempelt und die Watte hineingefüllt werden kann. Diese Öffnung wird am besten an eine nicht so sichtbare Stelle gesetzt, wie beispielsweise unter dem Arm oder zwischen den Beinen des Teddys. Wie viel Watte oder anderes Füllmaterial in das Stofftier kommt, ist von der Größe und der gewünschten Festigkeit abhängig. Anschließend wird das Loch zugenäht.

Nun ist der Körper des Teddybären fertig und es kann sich ans Verzieren gemacht werden. Das Gesicht kann nun aufgestickt werden. Diesen Schritt könnte man auch schon früher erledigen, nämlich am besten vor dem Zuschneiden des Stoffes. Dazu wird der Stoff in den Stickrahmen gespannt, das Gesicht aufgestickt und erst danach wird der Stoff zugeschnitten. Nun kann noch nach Belieben eine Schleife, ein Halsband und vieles mehr angebracht werden.



Fazit
Einen Teddybären selber zu nähen ist einfacher als gedacht. Es werden nur wenige Dinge benötigt und es ist schnell erledigt. Eine gute Vorlage kann sehr hilfreich sein. Wichtig ist, dass man Kleinigkeiten wie die Nahtzugabe und das Auslassen eines kleinen Stückes beim Nähen beachtet. Dann hat man ein hervorragendes Geschenk für seine Kleinen.