Das bin ich, Sarah Bauer

Ein Junge und ein Mädchen. Das habe ich mir gewünscht und das hat auch tatsächlich geklappt. Aber natürlich verstehen sich die beiden nicht immer. Das gehört dazu. Jeder hat seine Vorlieben und Abneigungen und manchmal sind Jungs eben doof und Mädchen stinken. Ich als Mutter mache dasselbe durch wie die meisten Eltern und dennoch kommen wir alle gut miteinander aus. Denn ich weiß, wie ich meine Meute bändigen kann.

Ich bin Sarah Bauer, bewege mich auf die 40 zu und bin Mama und Erzieherin. Ja, mein Beruf bringt in der Tat bereits einige äußerst hilfreiche Kenntnisse mit sich, die ich auch privat gut nutzen kann. Das heißt jedoch nicht, dass meine Kinder super erzogen sind, alle Tischmanieren beherrschen und das Gemüse ohne zu murren aufessen. Ich bin nicht perfekt und ich will es auch gar nicht sein. Genau das versuche ich meinen Kindern ebenfalls zu vermitteln. Sie dürfen so sein, wie sie sind. Aber wenn ich ein Machtwort spreche, dann ist Schluss. Respekt und Kompromisse sind bei uns an der Tagesordnung – selbst dann, wenn Jungs doof sind und Mädchen stinken.

Meine Arbeit als Erzieherin und die regelmäßigen Fortbildungen, die dieser Beruf mit sich bringt, hatten in der Vergangenheit sicher viele Auswirkungen auf die Erziehung meiner Kinder. Zwar wird man in der Ausbildung nicht darauf vorbereitet, ein Baby zur Welt zu bringen, doch wenn ich weiß, wie ich meine Kinder gewaltfrei erziehen kann, selbst wenn mein Kragen kurz vor dem Platzen ist, ist das sicher meinem Beruf zu verdanken. Meine eher ruhige Natur spielt dabei gewiss eine Rolle, allerdings hält sie für mich nicht immer eine passende Lösung bereit. Daran dürfte in der Tat meine Erfahrung im Beruf Schuld sein.

Mit meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen an Eltern weitergeben, die nicht in den Genuss einer Ausbildung zum/r Erzieher/in gekommen sind. Erziehung ist nicht nur eine Frage der Intuition und der Liebe zum Kind. Die eigenen Erfahrungen in der Kindheit, die aktuelle Situation und die Kinder spielen eine große Rolle. Was für das eine Kind bisher immer ganz wunderbar funktioniert hat, will beim anderen Kind überhaupt nicht gelingen. Das kenne ich selbst nur zu gut. Mein Sohn würde mich auslachen, wenn ich ihm damit drohte, zur Strafe eine Woche keine Bücher lesen zu dürfen. Für meine Tochter bräche eine Welt zusammen. Ich gebe dir Tipps, die du in deiner Familiensituation umsetzen kannst, und helfe dir dabei, diese für dich zu adaptieren. Du bist auf der Welt nicht alleine, wenn es in deiner Familie nicht so läuft, die du es dir vorgestellt hast. Auch bei mir ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Meine Erfahrungen teile ich mit dir, damit du sie hoffentlich nicht selbst machen musst, oder einen Weg findest, damit umzugehen.

Sieh dich im Blog um. Du findest sicher Themen, die dich interessieren und Tipps, dir die Kindererziehung erleichtern.